Hotelbau-GescherHotel zur Krone: Erweiterungsneubau mit 35 Hotelzimmern / Baubeginn im März 2012


Gescher. Das Hotel zur Krone in Gescher (Hauptstraße 39) plant ein Mammutprojekt. Mit einem barrierefreien Erweiterungsneubau in Richtung Heckenweg sollen 35 Hotelzimmer (davon zwei behindertengerecht), zwei Tagungsräume, Frühstücksraum, Empfangsbereich und eine Hotelbar neu entstehen. „Letzte Details sind mit der Stadt Gescher besprochen, Mitte November wollen wir den Bauantrag stellen“, sagt der Architekt Michael Klünker, der in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Gescheraner Dipl. Ing. Karsten Kloster für den Erweiterungsbau zuständig ist. Läuft alles nach Plan, ist im März 2012 Baubeginn. Die ersten Hotelgäste sollen bereits zum 1. Januar 2013 begrüßt werden.

 

 

Der dreigeschossige Erweiterungsneubau soll über einen eingeschossigen Verbindungskörper an das bestehende Gebäude mit seinen 11 Hotelzimmern angeschlossen werden. „Der eingeschossige Verbindungskörper erhält ein Flachdach, der Hauptkörper ein Mansarddach“, so Michael Klünker. Der Erweiterungsneubau erhält eine verputzte Fassade mit vielen Glaselementen. Jedes Hotelzimmer ist voll klimatisiert und wird mit raumhohen Fenstern ausgestattet. Zudem ist ein verglaster Aufzug mit Blick in den Innenhof vorgesehen. Entstehen soll ein Gebäude mit Landhotelcharakter mit kleinen begrünten Außenterrassen.

Ziel ist es ökologisch, ökonomisch und energetisch effizient zu bauen. „Wir planen zum Beispiel ein Blockheizkraftwerk oder die Regenwassernutzung für Toiletten“, so Karsten Kloster. Neben dem Erweiterungsbau sind zusätzlich energetische Einzelmaßnahmen wie Fensteraustausch im Altbau vorgesehen. Auch die Küche, ein Gastraum und der Saal im Altbau werden nach Karneval modernisiert, um den Gästen zur Neueröffnung 2013 ein einheitliches Bild präsentieren zu können, allerdings ohne den bisherigen Charme des um etwa 1710 erbauten Gebäudes zu verlieren.

Die Familie Grimmelt als Inhaber ist zudem daran interessiert, dass die Aufträge für die einzelnen Gewerke von Handwerksbetrieben aus der Region übernommen werden. „Alle Bauleistungen werden in Einzelgewerken ausgeschrieben. Es ist geplant den Erweiterungsneubau mit hiesigen Handwerkern zu bewerkstelligen“, sagt Karsten Kloster. jo

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