Thomas Hisker gibt nach zwei Jahren Königswürden ab
Gescher. Thomas Hisker will die letzten zwei Jahre nicht missen. „Es war eine super Zeit und der Zusammenhalt vom Thron war klasse.“ Noch bis zum kommenden Wochenende regiert er mit seiner Königin Christa Wissen die Schützen der St. Pankratius Schützengilde. „Seit wann unser Schützenfest alle zwei Jahre stattfindet, weiß ich nicht“, so Hisker. Früher sei es jährlich gefeiert worden. „Irgendwann wurde beschlossen, dass wir uns mit dem Kriegerverein abwechseln“, so Hisker.
Bereits an der Vogelstange wurde er in sein neues Amt eingeführt. Man las ihm die Verordnung vor, in der seine Aufgaben als Majestät festgehalten sind. „Natürlich ist der Arbeitsaufwand in der zweijährigen Regentzeit größer“, sagt Hisker. Besprechungen mit den Ehrendamen und Ehrenherren über Abläufe finden oft statt, um Ereignisse zu planen. „Zum Beispiel war ich mit meiner Königin für das Schmücken der Schützenstation an der Hauskampstraße zuständig. Die Strecke bei der jährlichen Prozession führt da vorbei. Der Pastor sieht es halt gerne, wenn die geschmückt ist“, so Hisker. Auch das Vogelschmücken wird vom König ausgerichtet. „Da kommt der Vogelbauer beim König vorbei. Der muss für einen gemütlichen Abend sorgen“, so Hisker, der in den zwei Jahren auf zwölf Schützenfesten zu Gast war.
Für ihn gibt es nach den zwei Jahren und manchmal mehr Arbeit nur ein Resümee: „Das würde ich jeder Zeit wieder machen, aber jetzt sind erstmal andere dran“, so Hisker. Für das Kaiserschießen hielte er sich aber bereit. Mit dem Ende seiner Königswürde endet aber nicht sein Engagement für den Verein. „Ich bin als Vogelbauer und Fahnenoffizier eingebunden“, so Hisker. Sascha Kappel