Hier ist Künstlerin Johanna Niewerth bei der Arbeit.  Foto: Stadt Dülmen 700 aus Eis letzte Aktion zum Stadtjubiläum


Dülmen. „Alles ist vergänglich – auch ein Stadtjubiläum“, sagte Bürgermeisterin Lisa Stremlau am Freitagabend mit Blick auf die 700 aus Eis, die Künstlerin Johanna Niewerth zuvor aus drei Eisblöcken herausgearbeitet hatte. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hatten die Stadt und Dülmen Marketing e.V. zu dieser besonderen Aktion an der Eisbahn eingeladen, wo mit der „Menschlichen 700“ im Januar auch alles begonnen hatte. „Schon damals kamen Hunderte Dülmener, die sich beteiligt haben, und so war es auch bei den vielen anderen Jubiläumsveranstaltungen“, erinnerte sich Stremlau.

 


Die „700“ werde nun symbolisch dahin schmelzen, doch es blieben uns allen viele Erinnerungen an zahlreiche tolle Erlebnisse im Jubiläumsjahr, betonte die Bürgermeisterin. Deshalb lud sie die Dülmener auch ein, sich mit der außergewöhnlichen „700“ fotografieren zu lassen. Mit einer Motorsäge und verschiedenen Spezialmessern war Künstlerin Johanna Niewerth am Nachmittag zu Werke gegangen, um die jeweils 150 Kilogramm schweren Eisblöcken in die drei Ziffern zu verwandeln. Trotz des kalten Materials verzichtete sie auf Handschuhe. „Das geht so einfach am besten“, weiß sie aus Erfahrung.


Von der gut besuchten Eisbahn aus hatten die großen und kleinen Eisläufer den besten Blick auf die entstehende Eisskulptur. Zusätzlicher Anreiz für eine Runde auf der Eisbahn waren die 700 Lose, von denen jeder Eisläufer seit dem 29. Dezember eines bekommt. Nieten gibt es dabei nicht – so konnten sich die Schlittschuhfahrer zum Beispiel über ein Getränk an einem der Glühweinstände, eine Bratwurst oder ein kleines Geschenk aus der Jubiläums-Kollektion freuen. „Als kleines Dankeschön für die große Unterstützung der Dülmener im Jubiläumsjahr“, erläutert Koordinatorin Stefanie Löhn die Aktion.

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