Büttabend unter dem Motto Ski-La-Hei / Showgrößen aus eigenen Reihen und Tanzgarden begeistern beim Hüttenzauber

 

Die-la-hei


Coesfeld. Farbenprächtiger Prinzenumhang statt weißem Kittel und goldenes Zepter anstelle von sterilem Stethoskop, ein langersehnter karnevalistischer Rollentausch für den Allgemeinmediziner Dr. August Hülsmann, der seit dem Büttabend das närrische Die-la-Hei Volk durch die Session 2012 führt. War er zu Beginn noch mit Norweger-Strickpulli, knallrotem Die-La-Hei-Schal und lederner Kniebundhose getarnt als Gast an der Schneebar auf der phantasievoll gestalteten Bühne zu sehen, hatte keiner der ausgelassenen Gäste sein heimliches Verschwinden bemerkt. Schließlich  heizten DJ Ötzi und Mickie Krause alias Peter Beunings und Jochen Rennert ebenso wie die Ostrockband Puhdys mit Bandleader Thomas Borgert und vier tanzwütigen Eisbären dem Publikum mit Après-Ski-Hits so ein, dass noch vor der Proklamation des neuen Prinzen die feierfreudigen Jecken nichts mehr auf den Stühlen hielt.

 

Beim stimmungsvollen Einmarsch begrüßten sie jubelnd ihren „Charismatischen August“, der erst 1990 durch seine Frau Annette mit dem „Virus Carnevalis“ infiziert worden war. Für das langjährige Elferratsmitglied schien sich ein Herzenswunsch zu erfüllen. Mit einem selbstkomponierten Prinzenrefrain trat der leidenschaftliche Sänger vor sein jubelndes Volk: „Das Schönste auf der Welt ist Prinz zu sein, der Prinz in diesem Jahr bin endlich ich“. Mit schwungvollen Showtänzen und akrobatischen Tanzdarbietungen beeindruckten die Tanzmariechen und die Tanzgarden, die farbenprächtig kostümiert anspruchsvolle Choreographien präsentierten.

 

Während man den Elferrat bei rasanten Ski-Abfahrten, spektakulären Stürzen und Schlitten-Stunts auf Bottrops Hängen und Pisten auf der Leinwand bewundern konnte, schlüpften die Senatoren in die Rollen der Zillertaler Schürzenjäger und des berühmten Montanara-Chors. Partystimmung pur vor der fantastischen Kulisse der rustikalen Skihütte, leichtes Spiel für „Die Landeier“ die Bürgerhalle zum Beben zu bringen. Darum ließen sich die Jecken auch nicht lange auf die Tanzfläche bitten, als im Anschluss die Band „Travados“ das musikalische Zepter bis in die frühen Morgenstunden übernahm. „Ski und Rodel gut“, so waren sich die Gäste und Veranstalter einig: ein grandioser Sessions-Auftakt für „Die-Ski-La-Hei“. Silke Florijn

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