Zwei Mannschaften für Halbfinale des PM-Schulpferde-Cups qualifiziert
Nottuln. Nach zwei Siegen in Folge beim bundesweiten Schulpferdecup, haben die Reiterinnen der Reitschule Altrogge -Terbrack auch bei den diesjährigen Vorentscheidungen überzeugt und sich den Einzug ins Halbfinale gesichert. Insgesamt zwölf Mannschaften aus den Kreisen Borken, Coesfeld und Warendorf, aber auch aus dem Emsland und Bremen haben sich den Richtern am vergangenen Wochenende auf der Reitanlage in Darup präsentiert. Neben einer theoretischen Prüfung und der korrekten Vormusterung jeweils eines Pferdes pro Gruppe traten die Mannschaften in einem Dressur- und Springreiterwettbewerb der Klasse E gegeneinander an.
Mit einer überragenden Punktzahl von 173,1 sicherten sich die Reiterinnen Cordula Ahlers, Caroline Reinermann, Sabrina Jähnke und Jennifer Nienhaus den ersten Platz vor ihren Vereinskolleginnen Lena Dahms, Kirsten Feitsma, Marie Schürmann und Brigitte Arends. „Die außerordentlich hohen Wert-Noten bestätigen die Qualität unseres Reitunterrichts sowie die gute Ausbildung unserer Schulpferde“, freut sich Trainerin Jana Jostmeier über die Platzierung ihrer Teams. Mit Birte Franke, Sabrina Jähnke, Ann-Kathrin Handwerk und Marie Schürmann hatte sich bereits eine Woche zuvor beim Reitverein Vorhelm Schäringer Feld eine weitere Mannschaft der Reitschule Altrogge-Terbrack für die Teilnahme am Halbfinale qualifiziert.
Der Schulpferde-Cup, bei dem Vielseitigkeit im Vordergrund steht, wurde im Jahr 1998 erstmalig durchgeführt. Unterstützt von den persönlichen Mitgliedern der Deutschen Reiterlichen Vereinigung soll mit dem Schulpferde-Cup auch Reiteinsteigern, die kein eigenes Pferd besitzen, langfristig der Zugang zum Reitsport ermöglicht werden. Gleichzeitig, so Ausbilder Markus Terbrack, diene der Schulpferde-Cup der Motivation und Leistungsüberprüfung der ambitionierten Teilnehmer. Im Halbfinale, das voraussichtlich im März in Münster oder Freckenhorst stattfindet, erwartet die jungen Reiter eine zusätzliche Schwierigkeit, denn dann müssen sie die Prüfungen auf fremden Schulpferden absolvieren. „Da können die Reiter beweisen, dass sie sich flexibel auf andere Pferde einstellen können. Diejenigen, die regelmäßig fremde Pferde reiten, sind dort eindeutig im Vorteil“, erklärt Maria Terbrack, selbst passionierte Reiterin.
Auch in dieser Hinsicht kann der Familienbetrieb Altrogge-Terbrack, der seinen Nachwuchsreitern rund 30 gut ausgebildete Lehrpferde und –Ponys zur Verfügung stellt, zuversichtlich auf die nächste Etappe des Wettkampfes blicken. „Vor zwei Jahren haben wir zum ersten Mal am Schulpferde-Cup teilgenommen und sind durchgestartet bis zum Finale. Zwei Siege in Folge für ein und dieselbe Reitschule hat es vorher noch nie gegeben“, so Juniorchef Markus Terbrack über die zweifache Auszeichnung zum besten Schulpferdebetrieb Deutschlands. Sollten sich die siegreichen Mannschaften der Daruper Fünf-Sterne-Reitschule beim Halbfinale in ähnlich guter Form präsentieren, haben sie beim großen Finale des Schulpferde-Cups vielleicht die Möglichkeit den begehrten Titel wiederum zu verteidigen. Silke Florijn